Komponenten
Als nächstes betrachten wir die Komponenten und deren Aufgaben und wie diese in die Anwendung integriert werden.
Basis hierfür ist das sogenannte x4:system. Dieses bietet die Möglichkeit, beliebige Komponenten in die Anwendung zu integrieren und somit für diese zugänglich zu machen. Technisch gesehen beschränkt sich der Aufwand zur Integration einer Komponente auf die
- Implementierung der Komponente (nach gewissen Regeln versteht sich) und
- Definition einer Datei, die dem x4:system mitteilt, welche Komponente integriert und wie sie konfiguriert werden soll.
<Beispiel> Angenommen, die zu entwickelnde Anwendung benötigt einen Filestore, der die Aufgabe hat, wie auch immer geartete Dateien zu verwalten. Dieser wird zunächst einmal implementiert. Um diesen Filestore jetzt innerhalb des x4:systems einsetzen zu können, muss der Filestore (und dessen Konfiguration) in der Definitionsdatei bekannt gemacht werden. Nach erfolgreichem Hochfahren des x4:systems steht der Filestore somit in der angegebenen Konfiguration für alle anderen Komponenten zur Verfügung. </Beispiel>
Komponenten wie der gerade aufgeführte Filestore sollen natürlich nicht nur im Applikations-Server, sondern auch im Präsentations-Server und in der Rich Client Anwendung zur Verfügung stehen. Somit stellt die Basis für jede zu implementierende Teil-Anwendung das x4:system dar.
