O/R-Mapping
Die persistente Haltung der Daten in der skizzierten Anwendung übernimmt die Datenbank. Diese bildet die einzelnen Datensätze in Form von Zeilen in Tabellen ab. In Java hingegen definiert man die einzelnen Datensätze als Objekte einer Klasse.
Wie sind aber aus den Klassen Tabellen und aus den Objekten Zeilen zu machen?
Hierfür bietet der Markt verschiedene (sowohl kostenpflichtige als auch freie) Persistenz-Frameworks an. Diese ermöglichen es, den Zustand eines Objekts in einer relationalen Datenbank zu speichern und aus den entsprechenden Datensätzen wiederum Objekte zu erzeugen. Diesen Vorgang der Wandlung bezeichnet man auch als Object-Relational-Mapping (O/R-Mapping).
Großer Vorteil eines solchen Frameworks ist es, dass man sich als Programmierer weder mit den Eigenarten der jeweiligen Datenbank noch mit der von der Datenbank verwendeten Anfragesprache auseinander setzen muss. In der gesamten Anwendung werden durchgängig Klassen und Objekte verwendet, d.h. es findet kein Strukturbruch statt.
Das x4:framework stellt eine Reihe von Klassen und Interfaces zur Persistenz-Verwaltung zur Verfügung, welche für die Kapselung des zugrunde liegenden Persistenz-Frameworks sorgt und somit den einfachen Zugriff bzw. die einfache Integration und Konfiguration einer Persistenz-Verwaltung ermöglicht.